Vodafone

Die Vodafone D2 GmbH ist Teil der internationalen Vodafone Group, welche einen der weltweit größten und ältesten Konzerne im Bereich Mobilfunk darstellt.

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Auch die Geschichte der deutschen Gesellschaft reicht in Anbetracht der jungen Branche vergleichsweise weit zurück. Im Jahr 1992 startete das Düsseldorfer Unternehmen – damals noch als Mannesmann Mobilfunk GmbH – den Betrieb seines Netzes. Seit 1993 werden dabei ausschließlich schwarze Zahlen geschrieben, was u.a. dazu führte, dass die internationale Vodafone Group zunehmend auf den deutschen Netzbetreiber aufmerksam wurde. Das Resultat: 2000 übernahm der Konzern die Mannesmann Mobilfunk GmbH. Seit 2002 firmiert diese dementsprechend als Vodafone D2 GmbH.

Leistungsspektrum
Anfangs lediglich als reiner Dienstanbieter für mobile Telefonie tätig, konnte Vodafone bzw. zu diesem Zeitpunkt Mannesmann sein Netz kontinuierlich ausbauen. Als Folge daraus, wurde den Kunden im Laufe der Zeit ein immer breiteres Feld an Leistungen offeriert. Dies begann mit einfacher mobiler Datenübertragung mittels GPRS und führte über MMS-Kompatibilität u.a. zu Highspeed-Internet-Verbindungen aus nahezu jedem Ort Deutschlands via UMTS.
Aktuell ist Vodafone insbesondere in Konkurrenz zum Mitbewerber Deutsche Telekom in das Festnetzgeschäft eingetreten. Anfangs wurden dabei Mobilfunkverträge, welche sich faktisch wie feste Telefonanschlüsse verhielten und entsprechend genutzt werden konnten, in Verbindung mit mobilen Datentarifen, von welchen ebenfalls lediglich am Bestimmungsstandort Gebrauch gemacht werden konnte, offeriert. Mittlerweile stellt Vodafone aber auch herkömmliche Anschlüsse zur Verfügung: In Kooperation mit der einstigen Mannesmann-Tochter Arcor werden den Kunden neben Mobilfunktarifen nun auch Internetanschlüsse samt Telefonleitungen angeboten. Die Vodafone DSL Anschlüsse benötigen dabei keinen zusätzlichen Telefonanschluss der deutschen Telekom AG.

Umsatz und Marktanteile
Vodafone Deutschland ist zusammen mit T-Mobile die deutsche Marktmacht im Telekommunikationsbereich schlechthin. Derzeit verfügen die Düsseldorfer über einen Marktanteil von 34,9 % - das sind gerade einmal 2,1 % weniger als beim derzeitigen Ersten T-Mobile.
Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2006/07 konnte außerdem ein bilanzieller Gewinn 8,03 Milliarden Euro ausgewiesen werden. Zum Vergleich: Zehn Jahre zuvor, also 1997, lag dieser noch bei vergleichsweise geringen 2,9 Milliarden Euro.