Nokia

Der finnische Telekommunikationskonzern Nokia ist den meisten vor allem als der weltgrößte Hersteller von Mobiltelefonen bekannt. Daneben produziert das Unternehmen aber auch noch andere Elektronik und IT-Artikel und ist sogar als Zulieferer in der Autoindustrie aktiv. Mit etwas mehr als 116.000 Mitarbeitern wurde im Jahr 2007 ein Umsatz von rund 51 Mrd. Euro generiert.

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Die Wurzeln der Firma reichen bis in das Jahr 1865 zurück, als der Ingenieur Fredrik Idestam in der kleinen Stadt Nokia im Südwesten Finnlands eine Papierfabrik gründete. Mit dem 20. Jahrhundert wurden dann hauptsächlich Gebrauchsgegenstände wie Gummistiefel oder Radreifen produziert. Auch heute laufen noch Fahrradreifen mit dem Namen Nokia vom Band, diese werden aber von einem inzwischen selbstständigen, ehemaligen Tochterunternehmen hergestellt.

Der Technologiekonzern wie wir ihn heute kennen entstand 1967 durch den Zusammenschluss der Nokia Company mit den beiden Unternehmen Finnish Rubber Works und Finnish Cable Works und trägt seitdem den Namen Nokia Corporation.
Wichtige Meilensteine auf dem Weg zum Handy-Hersteller waren 1981 das erste Mobilfunknetz Skandinaviens, das den Namen NMT trug und für das Nokia die ersten Autotelefone lieferte. Ein wirklich tragbares Telefon folgte dann 1987.

In den seitdem vergangen 20 Jahren konnten sich die Finnen weltweit als Marktführer etablieren und haben einer Studie vom November 2007 bei Mobiltelefonen weltweit einen Marktanteil von 38,1%, womit sie deutlich vor SonyEricsson mit 26% und Samsung mit 14,5% liegen.

Informationen zu Handys ohne Vertrag von Nokia gibt es auf HandyohneVertrag.org/nokia/.