BenQ

Der taiwanesische Elektronik-Konzern BenQ wurde 1984 unter dem Namen Acer Peripherals als Tochterfirma des Computerherstellers Acer gegründet und 2001 in BenQ (=Abkürzung des Unternehmensmottos „Bringing Enjoyment and Qualitiy to Life“) umbenannt und ausgegliedert. Heute erwirtschaftet das Unternehmen inklusive aller Tochterfirmen einen Umsatz von rund 16 Milliarden Euro.

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Die Produktpalette von BenQ umfasst eine Vielzahl verschiedener Elektronik Artikel, die von LCD-Fernsehern über Notebooks und Digitalkameras bis hin zu Mobiltelefonen reichen.
Gerade im Bezug auf letztere erreichte BenQ in Deutschland durch die Übernahme von Siemens Mobile traurige Berühmtheit. Es handelte sich hierbei um die angeschlagene und seit Jahren defizitäre Handy-Sparte des Siemens-Konzerns, die im Jahr 2005 an BenQ verkauft wurde und bereits ein Jahr später durch die Einstellung der Zahlungen seitens des BenQ-Mutterkonzerns Insolvenz anmelden musste.

Diese Vorgänge führten zu einem rapiden Image-Verlust in Europa. Der Name Siemens verschwand in der Folge vollständig aus dem Mobilfunkmarkt, alle neuen Handys tragen nur mehr den Namen BenQ und werden nicht mehr in Deutschland produziert.