Telekom bestätigt schwache iPhone-Verkaufszahlen

Wie aus einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung hervorgeht, bestätigte Telekom-Chef René Obermann, dass die hohen Erwartungen an das iPhone nicht erfüllt wurden. Bislang wurden in Deutschland lediglich 100.000 Exemplare verkauft. Im Vergleich: In den ersten 76 Tagen nach Markteinführung am 29. Juni 2007 setzte Apple rund eine Million Exemplare in den USA ab.

Der Telekom Chef sehe dennoch einen positiven Aspekt in der Einführung des iPhones, denn immer häufiger nutzen die Mobilfunkkunden nun mobile Datendienste. Auf das neue UMTS-iPhone angesprochen, erklärte Obermann lediglich, dass es der Telekom wichtig sei, dass "Kunden das mobile Internet mit immer besseren Handys benutzen können."

Als Gründe für die schleppende Nachfrage geben Experten vor allem den viel zu hohen Anschaffungspreis und den überteuerten Handyvertrag an. Außerdem gebe es für iPhone Nutzer immer wieder Probleme mit der Eigenheit des Gerätes sich immer in das Internet einzuwählen, um unter anderem Adressdaten zu synchronisieren. Dadurch entsteht natürlich Datentraffic und auch die Energie des Akkus nimmt ab. Ärgerlicher sind für viele allerdings die Roaming-Kosten vor allem im Ausland. Rechnungen zwischen 1.000 und 8.000 US-Dollar seien keine Seltenheit.