Der virtuelle Schlüssel: das Handy als Türöffner?
Die elegate GmbH hat nun zusammen mit Horatio, einem Berliner Anbieter von Sicherheitstechnik ein neues Verfahren entwickelt, mit dem das Handy zum Türöffner wird: Wenn man eine Tür mit dem Handy öffnen will, dann hält man das Gerät einfach an eine bestimmte Stelle unterhalb des Türgriffs und schon öffnet sich die Tür.
Möglich ist dies durch das optische Übertragungsverfahren mit dem Namen „colorbeam“: Anhand von Farbsignalen, die von Maschinen gelesen werden können, erkennt ein Sensor im Empfangsgerät, ob die jeweilige Person bzw. das bestimmte Handy zutrittsberechtigt ist und öffnet die Tür dementsprechend, wenn die Farbwechsel die Zugangsberechtigung aktivieren. Dieser virtuelle Schlüssel kann einmalig oder aber dauerhaft verwendet werden.
Damit man diese Technik nutzen kann, muss von der Zentrale eine SMS mit der Freigabe an die entsprechende Rufnummer verschickt und anschließend auf dem Handy aktiviert werden. Während solche Errungenschaften in Ländern wie Japan zum Beispiel schon an der Tagesordnung sind, tut man sich hierzulande immer noch ein wenig schwer mit der Akzeptanz. Dabei bietet dieses Verfahren zahlreiche Vorteile, unter anderem die hohe Flexibilität sowie auch die erhöhte Sicherheit – denn dieser virtuelle Schlüssel kann auch ganz leicht aus der Ferne deaktiviert werden. Ein Pilotprojekt, welches noch für dieses Jahr vorgesehen ist, soll diese Technik dann auch einem breiteren Publikum zugänglich machen. Auch für Firmen dürfte er übrigens interessant sein. Weitere Informationen finden sich unter http://www.elegate.de/index.php?id=1476.

erschienen am Donnerstag, den 04. Februar 2010
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