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Das derzeit vermutlich bekannteste Mobiltelefon Deutschlands ist zweifelsohne Apples iPhone. Im November dieses Jahres erschienen, ist es für die Meisten vermutlich das technische Highlight des auslaufenden Jahres schlechthin. Dennoch wirkt die Betrachtung der Absatzzahlen eher ernüchternd, was in erster Linie daran liegen dürfte, dass das iPhone in Deutschland lediglich von T-Mobile, und auch nur dort in Verbindung mit (oftmals teureren) Sondertarifen, vertrieben wird.
Die auffälligste Eigenschaft des iPhones findet sich im Design wieder: Es ist keine Tastatur vorhanden. Stattdessen erfolgt die komplette Bedienung über das 3,5 Zoll große Touchscreen. Selbst Funktionen wie die Rufannahme, für die bei anderen Smartphones für gewöhnlich eine eigene Taste existiert – unabhängig davon, ob das Telefon über einen berührungssensitiven Bildschirm verfügt oder nicht – erfolgt ausschließlich über das Display. Neben der fast füllenden Größe (lediglich am unteren und oberen Rand sind etwas breitere Kunststoffbalken, die Mikrofon und Lautsprecher beherbergen) kann dieses aber auch durch die hohe Auflösung von 480x320 Pixel beeindrucken; satte Farben und scharfe Darstellungen sind hier garantiert.
Ebenfalls beeindruckend: der interne Speicher mit einem Umfang von 8 Gigabyte. Eine nachträgliche Erweiterung der Mini-Festplatte durch eine zusätzliche Speicherkarte ist dementsprechend unnötig – und auch nicht möglich.
Besondere Leistungsstärke zeigt das iPhone im Multimedia-Bereich. Ob Videos, Musikdateien, Bilder – nahezu jedes Format wird von der integrierten iTunes-Software unterstützt oder bei Bedarf in ein kompatibles umgewandelt. Für Videoliebhaber besonders interessant dürfte dabei die Unterstützung von MPEG-4-Videos sein. Um Audio- und Video-Files genießen zu können, bietet das neue Smartphone einen 3,5 mm Klinkenanschluss; dadurch können alle gängigen Kopfhörer angeschlossen werden.
Auch im Bereich Konnektivität geizt die Designikone nicht: Bluetooth 2.0 und W-LAN (802.11 b/g) ermöglichen problemlosen mobilen Datentransfer. Hier wird aber auch eine Schwäche des iPhones offensichtlich: Das stark beworbene komfortable und mobile Internet lässt sich auf Grund fehlender UMTS- bzw. HSDPA-Unterstützung nur eingeschränkt nutzen – die Übertragungsgeschwindigkeit einer aktiven GPRS-Verbindung ist schlichtweg zu gering.
Bilder schießt Apples Mobiltelefon-Debüt mit einer integrierten Digitalkamera, welche über eine Auflösung von 2 Megapixeln verfügt. Das ist grundsätzlich ordentlich, in Anbetracht der 5-Megapixel-Konkurrenz von Nokia, Samsung und Sony-Ericsson allerdings nicht mehr ganz auf dem aktuellen Stand.
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