Wenn es nach der Studie „Global Telecoms Insights 2010“ vom Marktforschungsinstitut TNS Infratest geht, dann können die Hersteller von Handy & Co. in diesem Jahr mit einem guten Umsatz rechnen: Demnach wird die Nachfrage nach mobilen Geräten sowie Zubehör 2010 stark ansteigen und die Reszession der vergangenen Jahre sollte damit dann auch ein Ende gefunden haben.
Laut dieser nun veröffentlichten Studie haben rund 45 Prozent der Deutschen vor, sich innerhalb der nächsten sechs Monat ein neues Mobiltelefon zu kaufen. Somit hat sich die Nachfrage nach mobilen Endgeräten im Gegensatz zum Vorjahr mehr als verdoppelt, denn damals trugen sich nur rund 21 Prozent der Deutschen mit dem Gedanken, ein neues Handy zu kaufen.Einer besonders großen Beliebtheit erfreuen sich dabei die Touchscreen-Handys, jeder dritte Handynutzer plant, sich ein solches Gerät zuzulegen. Auch legen die Nutzer immer mehr Wert auf die Geräte, die über eine QWERTZ-Tastatur verfügen – das könnte unter anderem auch daran liegen, dass mobile Messaging-Dienste wie zum Beispiel SMS, E-Mail, Twitter & Co. immer häufiger genutzt werden. Mit der wachsenden Nachfrage nach den mobilen Begleitern wächst parallel auch die Bereitschaft, mehr für diese Geräte auszugeben – dabei handelt es sich um eine Preisspanne von rund 20 Prozent, die die deutschen Handynutzer in ein neues, moderneres Gerät investieren würden. Allerdings wird dieser Aufwärtstrend den Handyherstellern nicht von ganz alleine die Taler in die Kassen spülen – um diesen Aufschwung bestmöglich zu nutzen sollten diese nämlich schon jetzt die Weichen dafür stellen. Im Rahmen der Studie „Global Telecoms Insights 2010“ wurden im November des vergangenen Jahres rund 24.000 Menschen im Alter zwischen 16 und 60 Jahren in insgesamt 35 Ländern dieser Welt befragt, darunter auch Australien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Hongkong, Italien, Japan, Kanada, Korea, Nigeria, Niederlande, Schweden, Spanien, Taiwan, Malaysia, Singapur, USA und viele mehr.
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